| XA1541 Kabel | Bauanleitung für ein Datenübertragungskabel |
| Schaltplan und Stückliste |
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| Schaltplan des XA1541-Kabels |
| Stück | Ref. | Bezeichnung | Bemerkung |
| 1 | X1 | DIN-Stecker | 6-polig, männlich, Typ 6 / 60 Grad, DIN 45322 |
| 1 | X2 | D-Sub-Stecker | 25-polig, männlich |
| 1 | W1 | Kabel | 5-adrig, möglichst nicht länger als 2 meter |
| 4 | T1 .. T4 | BSV 52 | NPN Schalttransistor, SMD-Ausführung, hier alternativ 2N2369A (diskret) PDF-Datenblätter: BSV52, 2N2369A |
| 4 | R1 .. R4 | 4,7 kOhm | Widerstand |
| 1 | . | Platine | Optional |
| Das Kabel entsteht, Schritt für Schritt ... |
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| Stecker mit Gehäuse |
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| Kabel mit DIN-Stecker Statt das Kabel an den Stecker zu löten, kann man auch ein altes Seriell-Kabel (Floppy, Drucker, ...) verwenden und zwickt an einem Ende einfach den Stecker ab. |
| Die Kleinteile: | ||
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| Transistoren (2N2369A) | Widerstände | Leerplatine |
| Den Stecker für den Anschluß des Floppylaufwerks an das Kabel anlöten: | ||
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Falls nicht bereits ein altes Seriell-Kabel zur Verfügung steht, muss das Kabel an den DIN-Stecker angelötet werden. Hier ist die Pinbelegung angegeben, wenn man auf die Lötseite des Steckers blickt. |
| 6 poliger DIN-Stecker | Lötseite | |
| Die Platine steckt zwischen den Anschlusskontakten des Steckers: | |
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Das Rastermass von 2,54 mm der Platine passt nicht zum Stecker. Grün markiert Pin 14-17, hier darf durch die Pads (Kupferaugen) der Platine kein Kurzschluss entstehen. Rot markiert die Pins 18-25 (GND), diese werden ohnehin miteinander verbunden. |
| Lötseite | |
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Es gibt hier nichts weiter zu beachten, ausser dass der Stecker und die Platine in die Steckerhaube passen muss. Einfach nochmal prüfen und gegebenenfalls ausrichten oder die Platine nachbearbeiten |
| Bestückungsseite |
| Die Bauteile werden platziert und mit etwas Lötzinn angeheftet: | |
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Das muss nicht unbedingt schön aussehen. Hier kann man der eigenen Fantasie freien Lauf lassen, aber man sollte darauf achten, dass man die einzelnen Bauteile später möglichst einfach miteinander verbinden kann. |
| Lötseite | |
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Schon aus Platzgründen sollten die Transistoren so tief wie möglich in die Platine eingesetzt werden. Da der Kollektor der Transistoren mit dem Metallgehäuse verbunden ist, und das hier verwendete Gehäuse des D-Sub-Steckers ebenfalls metallisiert ist, vermeidet man dadurch Kurzschlüsse. Der Abstand zwischen der Unterkante des Transistors und der Platine beträgt etwa 1 mm. |
| Bestückungsseite |
| Die Anschlüsse der Bauteile werden elektrisch miteinander Verbunden: | |
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Schlichtweg mit Lötzinn werden die einzelnen Pads miteinander Verbunden und ergeben so eine Leiterbahn.
Kreuzungen werden mit einem isoliertem Draht überbrückt. In diesem Beispiel sind nur auf der Lötseite zwei kleine Brücken (GND) nötig. |
| Lötseite | |
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An die Transistoren wurde je ein Draht an den Kollektor angelötet. Das andere Ende des Drahtes wird danach auf die benötigte Länge gekürzt und zusammen mit den Adern des Kabels am D-Sub-Stecker (Pins 10-13) angelötet. |
| Bestückungsseite |
| Alle Verbindungen sind hergestellt: | |
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Das sieht nicht unbedingt wie ein Meisterstück aus, aber die Funktion ist gegeben. |
| Lötseite | |
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Die Zugentlastung muss auch noch montiert werden. Ist das Kabel zu dünn, kann man entweder das Kabel an dieser Stelle etwas dicker machen, in dem man es mit einem Klebeband umwickelt oder man dreht eine der Entlastungsschellen einfach um. |
| Bestückungsseite |
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Vor dem schliessen wird die Gehäuseschale von innen mit Klebeband isoliert, um einen
Kurzschluss mit den Transistorgehäusen zu vermeiden. Beim schliessen der Haube ist darauf zu achten, dass keine Adern eingeklemmt werden. |
| Fertig im Gehäuse |
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| Fertig |
| Alternativen / Andere Versionen |
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Es geht auch ohne Platine, die Bauteile werden direkt auf den Stecker gelötet und fliegend verdrahtet. Als Transistor wurde der 2SC1815 eingesetzt. |
| Version von Donni |